Tierschutz, Verhaltenskunde, Tierhygiene und Tierhaltung
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Studie zum Verhalten von Tierschutzhunden aus dem Ausland

22.06.2020

Jedes Jahr wird eine große Zahl von Hunden aus dem Ausland über Tierschutzorganisationen nach Deutschland gebracht. Die Erfahrung zeigt, dass sich diese Tiere meist gut in ihrem neuen Zuhause einleben und zu liebenswerten Familienmitgliedern entwickeln. Einigen Hunden fällt die Eingewöhnung jedoch etwas schwer und es kann zu Verhaltensproblemen wie z.B. Angstverhalten oder Stubenunreinheit kommen.

Ziel der Studie ist es herauszufinden, wie sich die Hunde in den ersten sechs Monaten nach ihrer Vermittlung im neuen Zuhause entwickeln. Dabei wollen wir untersuchen, ob es Einflussfaktoren gibt, die entscheidend für den Erfolg einer Vermittlung sind (z.B. Menschenkontakt in der Vergangenheit). Mit Hilfe unserer Studie wollen wir dazu beitragen, das Einleben der Hunde hier in Deutschland zu erleichtern, um so gegebenenfalls auftretende Verhaltensprobleme bei den Hunden in Zukunft vermeiden zu können.

Um das Verhalten der Hunde zu evaluieren, werden Telefoninterviews mit den Hundebesitzern durchgeführt. Außerdem ist bei einem Teil der Hunde, die im Großraum München wohnen - das Einverständnis vorausgesetzt- ein Alltags-Verhaltenstest im neuen Zuhause vorgesehen.

Alle Informationen werden anonymisiert ausgewertet.

Weitere Informationen finden Sie hier: FAQs und Datenschutzerklärung

Aufruf zur Teilnahme an der Studie zum download.

Die Studie wird vom Deutschen Tierschutzbund unterstützt.


Bei Interesse zur Teilnahme oder Fragen kontaktieren Sie bitte:

Lisa Hoth, Tierärztin
l.hoth@tierhyg.vetmed.uni-muenchen.de, Tel.-Nr.: 0152/36810242

Janina Kickstein, Tierärztin
j.kickstein@tierhyg.vetmed.uni-muenchen.de,Tel.-Nr.: 0151/51051909