Untersuchung des Verhaltens von Tierschutzhunden aus dem Ausland in den ersten 6 Monaten nach ihrer Vermittlung in Privathaushalte in Deutschland
Jedes Jahr wird eine große Zahl von Hunden aus dem Ausland über Tierschutzorganisationen nach Deutschland gebracht. Die Erfahrung zeigt, dass sich diese Tiere meist gut in ihrem neuen Zuhause einleben und zu liebenswerten Familienmitgliedern entwickeln. Einigen Hunden fällt die Eingewöhnung jedoch etwas schwer und es kann zu Verhaltensproblemen wie z.B. Angstverhalten oder Stubenunreinheit kommen.
Ziel der Studie ist es herauszufinden, wie sich die Hunde, die über Tierschutzorganisationen nach Deutschland gebracht werden, in den ersten sechs Monaten nach ihrer Vermittlung im neuen Zuhause entwickeln. Dabei wird untersucht, ob es Einflussfaktoren gibt, die entscheidend für den Erfolg einer Vermittlung sind. Mit Hilfe der Studie soll dazu beigetragen werden, zu ermitteln, ob sich alle Tierschutzhunde aus dem Ausland als Haustier in deutschen Privathaushalten eignen, wie das Einleben der Hunde in Deutschland erleichtert werden kann und welche möglichen Verhaltensprobleme auftreten können. Dazu wurden Daten mittels Telefoninterviews und Hausbesuchen erhoben. Das Einleben der Hunde in ihrem neuen Zuhause wurde durch wiederkehrende Befragungen über einen Zeitraum von 6 Monaten verfolgt. Die erste Befragung fand bereits kurz vor der Übernahme oder in der ersten Woche danach statt.
Förderung: Die Studie wird vom Deutschen Tierschutzbund unterstützt.
Laufzeit: 01.04.2019 - 31.07.2027
Kooperationspartner:
Die Studie findet in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Tierschutzbund statt.
Ansprechpartnerinnen:
Lisa Hoth-Zimak
Janina Kickstein
PD Dr. Dorothea Döring d.doering@lmu.de

Foto: Lisa Hoth-Zimak

Foto: Dorothea Döring